Wahlkampferöffnung WK 61 in Hechingen

Landespolitik

Am 28. Januar 2011 eröffnete der SPD Landtagskandidat im Wahlkreis 61 hier in Hechingen den Wahlkampf - er wurde wortstark von seinem Zweitkandidaten aus Münsingen, Jochen Claß, unterstützt. Das vorgestellte Motto des Wahlkampfes Lautet:

Bildung zuerst. Gerechtigkeit leben. Der Mensch macht's.

Ein Bericht von Jutta Rager, Hechingen.
Zum Wahlkampfauftakt brachte SPD-Landtagskandidat Klaus Käppeler am Freitag den druckfrischen Imageprospekt ins Hechinger "Museum" mit. Er informierte über die brennenden Themen der Landtagswahl am 27. März.

Zunächst rechnete Klaus Käppeler jedoch mit der regierenden schwarz-gelben Koalition im Stuttgarter Landtag ab. Auch das brisante Thema Stuttgart 21 und die umstrittene Demonstration vom 30. September des vergangenen Jahres blieben nicht unerwähnt.

Klaus Käppeler hat die Bildung zu seinem Wahlkampfthema gemacht. Als Rektor einer Grund- und Hauptschule ist er Fachmann auf diesem Gebiet. Für ihn ist es ein Ziel, Kindern ein längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen und vom frühen Selektieren nach der vierten Klasse wegzukommen. An Kindertageseinrichtungen soll nach dem Willen der SPD die schrittweise Beitragsfreiheit und eine wachsende Zahl an Ganztagsplätzen eingeführt werden. Darüber hinaus hält es der SPD-Kandidat für notwendig, dass Erzieherinnen auf Hochschulniveau ausgebildet werden.

Ein auch in Hechingen brandaktuelles Thema griff Klaus Käppeler mit den Problemen des doppelten Abitur-Jahrgangs an. Durch den Wegfall von Wehrpflicht und Zivildienst habe sich diese Problematik verschärft. Das Chaos sei vorprogrammiert. Die Sozialdemokraten stiegen nach den umfangreichen Informationen des Landtagskandidaten in eine rege Diskussion ein. Engagiert und durchaus schon mal kontrovers wurden der Länderfinanzausgleich, Stuttgart 21 und auch die Integration ausländischer Mitbürger angesprochen. Klaus Käppeler will in diesem Jahr neue Wege im Wahlkampf bestreiten. Er verzichtet auf die Unterstützung durch prominente Parteigenossen, er will auf die Bürger direkt zugehen. Über soziale Netzwerke im Internet, wie etwa Facebook, sollen vor allem die Jüngeren angesprochen werden.

 
 

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